Input Juli bis September

FÜLLEN ... UND ÜBERFLIESSEN LASSEN

„Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“

Das sagt Jesus in Johan­nes 7:37b. Glauben wir daran, dass er unseren Durst stillen kann und zwar nicht zu knapp? Denn er sagt im nächsten Vers: „Wer an mich glaubt, … von dessen Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fliessen.“ Also nicht nur genug für mich, sondern auch noch für meine Umgebung. Das klingt nach Sättigung, Erfrischung, Spass, Wasser­schlacht…

Doch wir finden vielleicht: Ich habe einen erfül­lenden Job, tiefe Beziehungen und begeisternde Zeiten in der Gemeinde. Was brauche ich mehr? Ein Teil unserer tiefen Bedürfnisse ist so tatsäch­lich gestillt. Doch von wem kommen diese guten Gaben und wer lässt sie uns geniessen?

Einmal ehrlich: Als Menschen sind wir doch zutiefst bedürftig. Eine kleine Erschütterung und schon ist alles anders. Spätestens dann ist Glauben gefragt, sprich alles auf eine Karte (Jesus) setzen: „Entwe­der du stillst meinen Durst oder ich verdurste.“ Auch ich bin noch nicht da angelangt, aber ich strecke mich danach aus, dass er mein ganzes Ver­langen stillt.

An diesem Punkt kön­nen wir von ihm trinken. Wie geschieht das? Indem wir zu ihm kommen. Es gibt so viele Zugänge zu Vater, Sohn und Heiligem Geist wie es Menschen gibt. Kennst du deine Art, wie du dich Gott nähern kannst? Ich habe zum Beispiel die Psalmen als sehr hilfreich erlebt: Wie David sein Herz vor Gott ausschüttet und wartet („Sela“), bis er von ihm hört. Danach sieht seine Welt ganz anders aus und er kann wieder jubeln. Wenn dir dieser vertraute Umgang mit Gott fremd ist, möchte ich dich ermutigen, das nicht weiter hinzunehmen. Denn genau dafür hat Jesus teuer bezahlt. In der nächsten Zeit machen wir uns ge­meinsam auf den Weg zur Quelle.

Auf – lasst uns trinken!

Andreas Meister