Freie Christengemeinde Winterthur

Gueti Nachrichte!

Von Allergie befreit

Ich lebe seit fast 30 jahren mit Allergien. Es fängt im Frühling mit dem blühenden Hasel und den Birkenpollen an, geht im Sommer weiter mit den Gräsern und endet im Hernst mit Roggen und Weizen. (ich hatte ja keine Ahnung, dass man darauf allergisch sein kann...) Es ist nicht so, dass ich ständig Symptome habe - es kommt schubweise. Es kann sein, dass es mir mehrere Wochen sehr gut geht und von einer Stunde auf die andere läuft die Nase und meine Augen sehen aus,als wäre ich in eine Schlägerei geraten. Ich habe meine Medis zu Hause und wenn ich die nehme gehts mir wieder gut.

Ich kann auch nicht zu viele Erdbeeren essen sonst gibts Nesselfieber und Traubensaft geht gar nicht. Von einen ganz kleinen Schluck fängts im Hals zu kratzen an und ich huste eine halbe Stunde. Darum habe ich seit langem beim Abendmahl nur das Brot genommen. Ich liess nie dafür beten - es war halt einfach so.

Am Karfreitag vor dem Abendmahl hat Gott mich während des Gebets gefragt: "Hattest du diesen Frühling Heuschnupfen?" Ich war etwas verwirrt über diese Frage und überlegte - nein, ich hatte NICHTS!! Nicht eine Tablette musste ich nehmen - und habs nicht mal gemerkt... Ich sagte: "Hei, Gott danke, dass ist ja wirklich toll" Dann hatte ich den Eindruck dass Gott sagte: "Also, dann geh und trink auch den Traubensaft" Ähhh??? Hatte Gott vergessen, dass ich allergisch darauf reagiere??? Naja, ihr könnt euch meine Gedankengänge sicher vorstellen... Aber ich wollte es tun. Also nahm ich Brot UND Traubensaft. Ich trank ihn und hatte einen ganz komischen Geschmack im Mund und das Bedürfnis viel Wasser zu trinken - ABER kein kratzender Hals, kein Husten. Gott hat einfach so geheilt - ohne dass jemand dafür gebetet hat. Es ist soooooo grossartig. Ich freue mich nun auf die Erbeeren, die blühenden Gräser und die wunderschönen vollen Weizenähren. Preis dem Herrn!

Marianne Baumer

Das Kuchen-Osterlamm

Eine Kollegin hatte mir einen Kuchen in der Form eines Lamms in den Briefkasten gelegt. Das als Sinnbild für Jesus, das Lamm Gottes! Irgendwie war es mir, ich sollte diese Liebestat teilen.

So nahm ich es mit am Samstag zu meiner Arbeit ins Altersheim mit und teilte es am Nachmittagstisch draussen vor den ältern Menschen. Ich erklärte ihnen kurz die Bedeutung in Zusammenhang mit Karfreitag und Ostern. Schon das teilen bewegte sie irgendwie und auch für den Nachbarstisch gabs auch noch ein Stück.

Yvonne Stöhr

Alltagsgeschichten

Mo 14.3.

Mit einem Kollegen zusammen will ich am Montag Lerngemeinschaft für eine Weiterbildung machen. Er meldet sich jedoch am Vorabend ab, wegen Krankheit. Nachdem ich den Telefonhörer aufgelegt hatte schrieb ich ihm sofort ein SMS auf dem Handy: Ich segnete ihn mit Gesundheit und Auferstehungskraft im Namen Jesus. Am folgenden Morgen ruft er mir schon früh an. Auf meine (nüchterne, auf alles gefasste) Frage, wie es ihm gehe, war seine Antwort: "GUT". Wir haben beide gelacht darüber, weil wir so überrascht waren.

Mi 16.3.

Eine ältere Frau schwankt neben meinem wartenden Auto am Bahnhofplatz hin und her. Ich steige aus dem Auto und spreche sie an. Sie sagt mir, dass ihr dermassen schwindlig sei, dass sie so nicht Bus fahren könne. Ich öffne ihr die Autotür und sage dabei: "Das wird jetzt dann gerade aufhören"! Ich war selber überrascht was ich mir da zumutete mit meiner Aussage. Währen der Fahrt zu ihrem Wohnhaus betete ich so unauffällig wie möglich. Beim Aussteigen dann, fragte ich sie, wie es ihr nun gehe. Ihre Antwort war: "jetz isch Guet".

Hermann Lüscher

Von Hunden und Schmerzen

Unser Hund Floyd hat seit seiner Geburt einen irreparablen Schaden an beiden Nieren, und wir mussten bis vor kurzem damit rechnen, dass er nicht ohne starke Antibiotika auskommen würde und wir ihn deshalb verlieren könnten. In der Zwischenzeit haben viele Leute, insbesondere auch in England, für Floyd gebetet. Eine Ultraschalluntersuchung sowie eine Nierenbecken-Punktierung, die wir vor einer Woche bei einem Spezialisten vornehmen liessen, haben nun ergeben, dass „Floyds Nierenarchitektur“ sich wider Erwarten verbessert hat. Auch die Blut- und Harnwerte sind wesentlich besser als noch vor einem Monat. Wir dürfen somit hoffen, dass Floyd ohne permanente medikamentöse Behandlung weiterleben und uns durch sein wunderbares Wesen weiterhin viel Freude bereiten kann.

Ich hatte gestern während der Predigt plötzlich starke Schmerzen in der Kreuzgegend und konnte mich kaum mehr bücken. Zuhause haben dann Gaby und Natalie für mich ganz kurz gebetet. Mit einem Schlag war der Schmerz weg.

Praise the Lord!
Walter Moosmann

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