Freie Christengemeinde Winterthur

Migränen sind weg – und guter Schlaf schon zur Hälfte zurück

Über 30 Jahre haben mich Migränen in Schach gehalten. Manchmal hatte ich bis zu sechs Tagen durchgehend so stark Migränen, dass keine Tabletten etwas nützten. Dann konnte ich nichts mehr ertragen, brauchte Ruhe, was aber mit Kindern im Haus meist nicht möglich war. Viele haben mit mir gebetet, was mir manchmal auch Erleichterung brachte. Aber beim nächsten Wetterumschlag, Stress oder in Frauentagen war die nächste Migräne wieder da. Das Schlimmste war, dass bei einer starken und langen Migräne, alles was ich gelernt hatte, fast ganz vergessen war.

Auch wegen der starken Schlafstörungen ebenfalls über 30 Jahre liess ich oft für mich beten. Manchmal konnte ich nur stundenweise oder nur in Etappen schlafen. Einmal richtig durchschlafen war für mich ein Traum

Im Juni 2010 betete ein junger Mann aus dem Redding-Team in einem Heilungsgottesdienst für meine Heilung. Ich bekam damals als Ermutigung Psalm 3,6: „Ich liege und schlafe und erwache, den der Herr hält mich.“ Und aus Psalm 4,9: „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden, denn allein Du Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.“

Auch für unsere Tochter Dominique liessen wir damals beten, da sie immerzu wegen Bauchschmerzen klagte. Auf der Stelle gingen die Schmerzen weg und danach klagte sie nur noch wenige Mal darüber. Nachher wars vorbei.

Bei mir geht der Heilungsprozess aber nicht so schnell und reibungslos. Doch damals versprach ich Gott, dass ich ein halbes Jahr nach der letzten Migräne ein Zeugnis geben werde. Ich wollte prüfen, ob es wirklich über alle Hindernisse anhalte, ebenso die Heilung von Schlafstörungen.

Die Migränen kamen dann noch, aber immer weniger. Doch dann musste ich im September 2010 wegen zu hohem Blutdrucks ins Spital eingeliefert werden. Seit diesem Zeitpunkt sind die Migräne weg! Ich war jedoch natürlich nicht bereit, Migränen gegen hohen Blutdruck einzutauschen oder sonst etwas an Krankheit! Ein Kampf im Gebet begann, denn ich wusste, dass dies nicht von Gott sein konnte. Danach folgte ein regelrechter „Gesundheits-Absturz“. Mein Hausarzt war ratlos, da sich der Blutdruck einfach nicht normalisierte, auch nicht mit Hilfe von Medikamenten. Auch die starken Schwindelanfälle, die mich wieder in Schach hielten, konnte er sich nicht erklären. So musste ich zwei Tests bei einem Spezialisten machen, die aber nichts anderes bestätigten, als dass ich gesund sei. Ich erzählte meinem Hausarzt, dass dies alles ein geistlicher Kampf sei und ich erzählte ihm meine Eindrücke und mein Erlebnisse mit Gott. Er gab mir nur zur Antwort, dass er seinen Teil als Arzt beitrage und ich halt meinen tun müsse.

Bis Ende Jahr hatte ich all meine Beschwerden und Krankheiten, die mich früher geplagt hatten, nochmals in Kurzform durchlebt. Es brauchte viel Gebet und Ermutigung an dem festzuhalten, was Gott versprochen hatte.

Anfang dieses Jahres fing das zweite Wunder an zu wirken. Es war das Wunder durch die Kraft von Gottes Wort in meinem Denken! Bei der Lektüre eines Büchleins erkannte ich plötzlich, dass ich aus Gottes Waffenrüstung, das Schwert, nämlich das Wort Gottes, gar nicht benutzte. So fing ich an das, was Jesus für mich am Kreuz getan hat, die Kraft seines Blutes jeden Tag laut auszurufen und seinen Sieg über alle Krankheit, Tod und Hölle für mich zu proklamieren. So veränderten sich auch meine Gebete. Dann begann sich mein Schlaf langsam zu verbessern. Es ging mir besser und besser und heute nach sieben Monaten kann ich sagen, dass ich schon zu 50 Prozent durchschlafen kann. Die Schwindel-Attacken sind verschwunden und mein Blutdruck ist wieder normal, auch noch mit Einnahme von Tabletten (die vorher nichts genützt haben...).

Und die Migränen sind nun mehr als ein halbes Jahr weg!

Inzwischen bin ich voller Zuversicht, dass ich die Medikamente nicht für immer einnehmen muss und dass die Heilung voranschreitet. Ich danke meinem Gott, dass er wunderbar und gut ist. Ein ganz herzliches Dankeschön auch an alle, die immer wieder mit mir gebetet und mich ermutigt haben.

Zum Schluss möchte ich dir Mut zusprechen. Wenn du um ein Wunder betest und es noch nicht eingetroffen ist, dann gib nicht auf sondern bleibe hartnäckigim Gebet und mit dem Proklamieren von Gottes Wort und seiner Wahrheit dran. Denn der Herr Jesus ist und bleibt Sieger.