Royal Rangers Hela auf der Rigi
Beim Bahnhof Winterthur waren wir von der seit Tagen sich lagernden Nebeldecke umgeben. Für einmal liessen wir unsere Zelte zu Hause und „pilgerten“ zusammen zu einem ideal eingerichteten Lagerhaus auf dem beliebtesten Ausflugsberg der Schweiz, der Rigi, die Königin der Berge.
Sie machte ihrem Ruf alle Ehre, denn bereits in Mittlerer Höhe durchbrachen wir diese hartnäckige Nebeldecke. Für meine Generation kaum vorstellbar aber wahr: einige Kinder waren zwar schon am Meeresstrand, hatten bisher aber noch nie ein Nebelmeer gesehen. Umso gewaltiger dieser Anblick. Gegen Abend stieg der Nebel dann sogar etwas an, so dass unser Lagerhaus gerade mal 20 Meter oberhalb des Nebels war…
Wir genossen die wunderschöne, meist nebelfreie Woche ☺ in vollen Zügen. Natürlich gehörte da auch dazu die Rigi tatsächlich zu erklimmen, Höhlen auszukundschaften und ein anständiges Geländespiel durfte natürlich auch nicht fehlen. Einige spielerisch angelegten Touren ermöglichten, dass die Kinder sich mit Freude investierten, ohne dass sie realisierten, dass man dem auch „Wandern“ sagen könnte.
Unser Lagerthema war: „Wänn Gott eusi Plän über de Huufe rüert, … dänn fangt d’Action erscht richtig aa! Wir durchlebten anhand der Geschichte von Paulus, wie spannend es sein kann, sich der Führung Gottes anzuvertrauen. Durch das gute Wetter, waren wir natürlich dankbar, dass Gott unsere Pläne während dem Lager nicht all zu stark „über de Huufe grüert hät“…
In der Freizeit hatten vor allem die Mannen vom Jöggelikasten Dauerstress. Zudem haben viele Kinder entdeckt, dass ein gutes Gesellschaftsspiel einem Computergame mit nichts hinten ansteht.
Ein geniales Lagerfeuer gehört in einem Royal Rangerlager zu den Höhepunkten Mit Fackeln zogen wir in der Dunkelheit los Das Programm dazu gestalteten aber für einmal nicht die Leiter, sondern diesmal legten sich hierfür unsere älteste Altersgruppe, die Pfadfinder, voll ins Zeug.
Zu einem guten Lager gehört selbstverständlich auch eine gute Lagerküche, und diese hatten wir in der Tat: Hanni Gremlich und Denise Zahner verwöhnten uns die ganze Woche mit ihren feinen Speisen, die sie mit viel Liebe und Können zubereiteten.
Am Ende der Woche wären alle am liebsten noch länger geblieben, hätten zu Hause nicht die Mamis und Papis, Kätzchen und Hündchen gewartet…