Input Juli bis September

 

 

Gottes Kraft in Aktion

In den Sommermonaten werden wir uns in den Gottesdiensten damit befassen, wie Jesus Himmel auf die Erde gebracht hat. Weil ER unser Vorbild und unsere Theologie ist. Jesus war ja nicht nur „Sohn Gottes“, sondern auch „Menschensohn“. Das heisst doch, dass er uns als Mensch gezeigt hat, wie sich Gottes Herrlichkeit in unserer Welt zeigen kann.

Das erste „übernatürlich-menschliche“ Zeichen war die Verwandlung von Wasser in Wein an der Hochzeit zu Kana. Später heisst es von ihm: „Er predigte, heilte, tat Wunder und trieb Dämonen aus“. Immer tat er den notleidenden und unterdrückten Menschen wohl und führte sie in Freiheit. Als die religiöse Elite seine Worte nicht mehr einordnen konnte und Jesus immer mehr ablehnte, sagte er ihnen: „Wenn ihr mir nicht glaubt, dann glaubt wenigstens meinen Werken.“ (Johannes 10.38)

Und hier steckt ein Geheimnis. Jeder kann schöne Worte machen, einige können kraftvoll scheinende Worte aussprechen. Man sagt: „Der oder jener ist „wortgewaltig“.“ Doch was steckt dahinter? Das zeigt sich erst in der Tat. Deshalb schreibt Paulus den Korinthern in etwa: „Ich habe auf schöne ausgefeilte Worte verzichtet, euch dafür Taten der Kraft Gottes spüren lassen. Denn nicht in Worten, sondern in der Kraft offenbart sich die Herrschaft Gottes“. (1.Korinther 4.19-20)

Also könnte doch das Motto heissen: „Lieber schöne Taten als schöne Worte“. Noch besser wäre: „Gute Worte und kraftvolle Taten“.

Jesus war also unser Vorbild, dem wir nacheifern. Was bei IHM wichtig war, ist für uns wichtig. Wie ER Himmel in unsere Welt brachte, können wir es auch tun. Wir lassen uns in diesen Monaten von seinem Geist anstecken, der uns tiefer in diese Realität der Zusammenarbeit zwischen uns und dem Himmel (Vater, Jesus, Heiliger Geist und Engel) hineinführt.

Andi Kleeli